SUPER!HELDEN

von Julia Boog
Nun, hier sitzen wir also: „The World’s Finest“ – Superman und Batman, beide auf meiner Couch. Mehr als siebzig Jahre sind sie jetzt als Ausputzer der Menschheit unterwegs. Ich möchte doch wirklich mal wissen, was es mit ihrem Mythos auf sich hat. Was erzählt ihre anhaltende Beliebtheit eigentlich über uns? Über unsere Werte und Wünsche? Über unsere Ängste? Unsicher lächle ich zu ihnen hinüber. Ein freundliches Nicken Supermans, daneben Batmans angestrengter Blick. Seinen Espresso hat er innerhalb von Sekunden hinuntergestürzt. Superman nippt noch an seinem Cappuccino. Kleine Schweißperlchen bilden sich unter der Fledermausmütze. Ich fächle dem Düsteren etwas Luft zu – keine Reaktion. Durch diesen Panzer geht offenbar nichts. Na, das fängt ja gut an.
23.11.2013
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NEIN UND AMEN

von Anonymous
Ihr Glaube zerbrach an den Dogmen des Vatikans. Uta Ranke-Heinemann war Weggefährtin Joseph Ratzingers und erhielt als weltweit erste Frau einen Lehrstuhl für katholische Theologie. Dieser wurde ihr entzogen, als sie die Kirche herausforderte. Die 86-jährige Tochter des ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann empfängt FALL zu einem hellwachen Gespräch über Vorbilder, Feindbilder und die Enttäuschung ihres Lebens.
01.11.2013
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Mich gibt es gar nicht. Ich bin nicht da.

Porträt Philipp Hochmair

von Christina Raack
Wer sich zu exzessiv den Luxus der Wahnhaftigkeit gönnt, läuft Gefahr sein Ich aus den Augen zu verlieren. Der Schauspieler Philipp Hochmair sucht kurz vor seinem 40. Geburtstag nach dem, was ihn als Person eigentlich ausmacht.
07.05.2013
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Die Verstrickung der Kulturen

von Harald N. Stazol
Sibilla Pavenstedt hat mit ihrem Projekt “Made auf  Veddel” ein Musterbeispiel an nachhaltiger Integration geschaffen. Man wünscht sich, Politiker hätten solche Ideen – resümiert Harald N. Stazol. Ein Kurzporträt.  
05.11.2012
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Gezeiten der Schönheit / Mark Wolkanowski

Interview und Text von Frank Steinhofer

von Frank Steinhofer
Vor seiner Haustür liegt eine belebte Chaussee in Paris, im Hinterhof duckt sich in abgeschiedener Romantik eine Remise: Mark Wolkanowski unterhält seine Phantasie. Er blickt lächelnd von seiner Wohnung in Eppendorf auf eine dichtbefahrene Straße. Ein Paradies auf Erden hat er sich in Gedanken schon erschaffen. Doch kann Schönheit in Erde auf Erden helfen? Geständnisse eines Dandys.    
17.09.2012
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