Sonnet X

von Harald N. Stazol
der rosengarten   ward mir nie versprochen und rosenblätter, flüchtig hingehaucht in rosa, rot und gelb sie fallen sacht zart, unbeachtet bald, ich hab sie wohl gesehen hätt´st du sie nur gesehn! meine zeugen sie fallen ohne zeugen, und welken doch, und waren dennoch schön, und sind erinnr´ung schon im schweben dann, hinab, hinab, doch wer sie sah, dem bleibt zart-duftend-leicht, die hoffnung wach
08.09.2012
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Sonnet VI

von Harald N. Stazol
  Liebte ich ihn nicht schon, ich liebte ihn, so einst, als ich ihn liebte für sein Lächeln, die Augen, deren Strahlen Dringlichkeit, mir manches Mal zu schön´ren Lieblichkeiten half. Liebte ich ihn nicht schon, ich liebte ihn, wie Sand die Strände, Mondlicht Sterne sucht, so sehr, dass Steine fliessend wurden bald, und Diamanten dunkeln.  
07.09.2012
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Allerseelen

von Julia Vogel
Die Möwen paarten sich in der Luft. Die Strandläufer vergruben sich im Watt. Die Wolken hingen schwer und niedrig über dem Land. Heike war allein mit ihrer Afghanen-Hündin Thasi. Die Insel war zu dieser Jahreszeit leer. Die Touristen fürchteten das launische Wetter. Der Champagner schmeckte wohl nur im Sommer.
10.08.2012
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ZWEIUNDDREIßIG KILO

Interview mit Ivonne Thein von Felicia von Karais

von Anonymous
Treffpunkt zum Interview mit der Photographin Ivonne Thein ist die Eingangstreppe zu Berlins angesehener Fotogalerie C/O in der Oranienburger Straße. Hier zeigte Ivonne Thein ihre Photoserie „Zweiunddreißig Kilo”.  
10.08.2012
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